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Dampf--freaks

Baureihe 01.5

Fotos und Soundaufnahmen der aus der alten 01 völlig neu aufgebauten, moderneren und leistungsfähigeren Reichsbahn-Reko-Baureihe

Seite 1: Fotos Planbetrieb Hamburg, Berlin, Dresden

Sound-Dateien auf der letzten Seite der Baureihe 01.5, der hier als SOUND-Seite bezeichneten...

Die Baureihe 01.5 entstand ja durch “Rekonstruktion” der alten 01, wobei der Neubaukessel, den diese Loks erhielten, nun dieser neu entstandenen 01-Bauart einen ganz spezifischen und deutlich erkennbaren sound verlie: Die 01.5 besaß den tiefsten Auspuffschlag (mit dem größten “Volumen”) aller Einheits- und Neubauloks. Auch ihre Pfeife war ein klein wenig “dunkler” (tieferer Ton) als die normale Einheitspfeife.

01 0508 Einfahrt Hamburg-Hauptbahnhof, März 1973

01 0508 mit Schnellzug aus Berlin an der Einfahrt von Hamburg-Hauptbahnhof, März 1973.

01 0508 D-Zug nach Berlin, Abfahrt in Hamburg-Altona, April 1973

Zuvor kam sie aus dem Bw Altona, das mit seiner Doppel-Drehscheibe immer noch in Betrieb war, an den Bahnsteig gefahren, um vor den Schnellzug gekuppelt zu werden.

01 0508 vorm Schnellzug ->Berlin in Hamburg-Altona, April 1973

dto...
01 0508 wartet auf Abfahrt vorm Berliner D-Zug im Bahnhof Hamburg-Altona.

01 0505 an der Einfahrt von Aumühle, April 1973

01 0505-6 mit Schnellzug aus Dresden, an der Einfahrt von Aumühle im Sachsenwald.
Links hinten auf dem Gelände des ehem. “Bw”, wo der Verein VVM heute noch eingemietet ist, herrscht gerade Betrieb auch mit der damaligen Vereins-Dampflok. Daher ist wohl gerade Sonntag Nachmittag im April 1973, vermutlich Ostern am 22.04.1973, das weiß ich aber nicht mehr so genau. Meine exakte “Buchführung” mit Datum usw. begann leider erst ein Jahr später... .

01 0527 im Hamburger Hauptbahnhof, Mai 1973

01 0527 im Hamburger Hauptbahnhof, Mai 1973.

01 0502 D-Zug nach Berlin beim Halt in Büchen, Ende Mai 1973

Bevor endgültig “Schluss” war, machte man noch eine damals unendlich “große Investition” mit dem knappen Taschengeld: wenigstens einmal noch mit einem Schnellzug von Hamburg-Altona bis Büchen hinter einer Dampflok fahren.
Das war dann die 01 0527, hier fotografiert in Büchen nach Verlassen des Zuges, Ende Mai 1973.
Weiterfahren war nicht nur aus finanziellen Gründen undenkbar, aufgrund nicht vorhandenen Reisepasses war die nun folgende “Grenze” für uns tabu. Da mußte man noch ein paar Jahre warten ... und älter werden.

01 0505 mit Schnellzug nach Berlin eilt am S-Bahn- Abstellbahnhof Aumühle an einem Sonntagnachmittag im Mai 1973 vorbei

Damals fast täglich in Hamburg (-Bergedorf) zu sehen neben der 502, 508 und 525 war die Jahre später durch das bekannte PIKO-H0-Modell berühmt gewordene 01.5 mit der “schönen Nummer”.
Das war dann die 01 0505 mit Schnellzug nach Berlin eilt am S-Bahn-Abstellbahnhof Aumühle an einem Sonntagnachmittag im Mai 1973 vorbei.
Warum “Sonntag”? Ganz einfach: Dieses Foto machte ich als Fahrgast aus dem VVM-Museumszug am ehemaligen BW-Gelände in Aumühle und hier war grundsätzlich nur an bestimmten Sonntagen Betrieb.

01 0502 im Bergedorfer Einschnitt, Mai 1973

Exakt diesen “spot” konnte man schon als Kleinkind in den frühen 1960igern und sogar als Säugling... in der “Kinderkarre” (heißt wohl heute “Buggy” oder so?) genießen, weil die Großmutter auf diesen, ansonsten der Familie ziemlich lästigen Spezialwunsch des “Mini-Fans” täglich einging und... ihn jeden Tag hierher schob, für mehrere Stunden Verweildauer. Und dabei und exakt an dieser Stelle entstand in jenen frühesten Jahren der große Dampf-Fanatismus. Noch heute sind die Erinnerungen an die unzähligen T18-S-Bahn-Züge mit ihren rasanten, krachenden Anfahrten, die riesengroßen 01 und 01.5 sowie die herrlich langen Güterzüge mit der Baureihe 50 tief im Gedächtnis eingebrannt.
01 0502 hatte ganz schön Tempo drauf, daher mit der uralten Knipskiste etwas unscharf geworden, als ich sie hier noch einmal festhalten wollte, im Bergedorfer Einschnitt nahe dem Bahnübergang Chrysanderstraße Richtung Altona fahrend, Mai 1973.

01 0503 D-Zug aus Berlin am Möörkenweg bei Bergedorf, Mai 1973

Der zu dieser Zeit gerade mal 13 Jahre alte Webautor verfügte leider nur über eine ziemlich alte, aus der Familie stammende Kleinbild- Sucherkamera mit maximal kürzester Verschlusszeit von 1-125 sek.. Entsprechend unscharf wurde schon mal so mancher 01.5-gezogener Schnellzug - leider. Aber die Motivauswahl und sonstige Fototechnik hatte man schon in sehr frühen Jahren erstaunlicherweise “voll drauf”, ohne digitalen Automatik-Schnickschnack - alles komplett manuell einzustellen, auch mit externem(!) Belichtungsmesser.
01 0503 (die Boxpok-Räder kann man bei genauem Hinsehen erkennen) mit Berliner Schnellzug nach Hamburg, fotografiert - wohl fast unverkennbar für Insider - am Bahnübergang an der Blockstelle Möörkenweg bei Bergedorf, Mai 1973.

01 0502 Durchfahrt Bahnhof Friedrichsruh, Mai 1973.

01 0502 mit Schnellzug nach Dresden durchfährt den historischen alten Bahnhof Friedrichsruh, im Mai 1973, schon in etwas “desolatem” Zustand, Mitte der 90iger Jahre dann sogar eine echte Ruine, nach 1995 ist aber das Gebäude restauriert, das alte Bahn-Ambiente allerdings vollständig verschwunden.

unbekannte 01.5 durchfährt Aumühle, Mai 1973

unbekannte 01.5 durchfährt den noch sehr schön vollständig in altem Zustand erhaltenen Bahnhof Aumühle Richtung Hamburg, Mai 1973.
Ich erinnere mich an einen völlig verregneten Wochentag im Mai kurz vor dem letzten Plantag der Wittenberger 01.5, der ja auf den Samstag, 2.Juni 1973 fiel. Ich wollte unbedingt noch einmal den schönen alten Bahnhof Aumühle mit 01.5 fotografieren, hatte aber heftiges Pech mit dem Wetter. Jedenfalls herrscht links im VVM-Gelände Wochentagsruhe.

01.5 D-Zug nach Berlin Durchfahrt Aumühle, Mai 1973

An diesem sehr regnerischen Nachmittag im Mai 1973 durchfährt eine unbekannte 01.5 (weiß leider die Nummer nicht mehr) den Bahnhof Aumühle, der immer noch den alten Zustand hatte.
Hinten rechts auch noch der Wendezug mit dem 3yg-Umbau-Pärchen und grünen Eilzug-Steuerwagen mit Gepäck-Abteil - schöne alte Eisenbahn. Die eigentlich dazugehörige T18 fehlte allerdings schon seit Oktober 1968, das machte 1973 eine öde V100.
Für die “Spezis” oder Besserwisser: Klar doch - ich weiß! Die 78er fuhren bis 1968 an dieser, mir zugewandten Seite der Wendezüge, also hatten Richtung Bergedorf geschoben. Mit Übernahme durch die V100 oder erst später im Jahr 1969(?), als dann die Gleichstrom-S-Bahn bis Aumühle fuhr, wurde das Zugende gewechselt, die Züge praktisch umgedreht. Ich vermutete zwar immer, das hatte damit zu tun, dass die Züge nun erst in Aumühle begannen und nicht mehr schon in Bergedorf (möglicherweise durch Änderung der Nutzung von Abstellanlagen). Aber eigentlich...weiß ich das bis heute nicht genau, kann mir das mal jemand sagen?

01 0502 Ausfahrt Hamburg-Bergedorf, 02.06.1973

Derselbe Zug noch mal 5 Minuten später ausfahrend aus Bergedorf:
01 0502 D-Zug Richtung Hamburg, gegen 17:20h am 02.06.1973.

01 0513 Abschieds-D-Zug ->Berlin in Bergedorf, 02.06.1973

Der “Nachschuß” als Abschiedsaufnahme darf natürlich nicht fehlen. Ein letzter Blick, dem letzten, planmäßig mit Dampf gezogenen Zug in der alten Heimat... hinterher:
01 0513 letzte planmäßige Abfahrt mit Schnellzug nach Berlin, Abfahrt in Bergedorf etwa um 17:45h am 02.06.1973.
Natürlich ist der erste Wagen gut gefüllt mit (jugendlichen) Dampf-Fans, die auch Abschied nehmen wollen.

01 0532 bei Berlin-Wannsee, am 04.10.1975

01 0532 mit Schnellzug nach Hamburg vor dem Bahnhof Wannsee, um 11:04h am 04.10.1975.

01 0505 auf Stadtbahn in Berlin bei Tiergarten, am 05.10.1975

01 0505 D-Zug Richtung Ostbahnhof auf der Berliner Stadbahn bei Tiergarten, um 12:33h am 05.10.1975 im - mal wieder - strömenden Regen.

01 0532 D-Zug Richtung Hamburg vor Griebnitzsee, 30.09.1975

01 0532 fährt mit einem Hamburger D-Zug nahe Griebnitzsee gleich aus “West-Berlin” heraus, um 11:0h am 30.09.1975.

01 0505 im Grunewald bei Berlin, 30.09.1975

dto..., der "Nachschuß", im Grunewald, 30.09.1975.

01 1512 mit Dresdener Schnellzug bei Altglienicke, 06.10.1975

Hier nun mal meine erste Begegnung mit der Kohle-01.5:
01 1514 mit D-Zug aus Dresden vor der großen Stadt Berlin bei Altglienicke, um 17:25h am 06.10.1975.
Das Datum heißt: Morgen, am 7.Oktober, ist der noch vielzitierte “Eierkuchen”-Feiertag und deshalb auch der Wimpel-Schmuck an der Rauchkammer - ist doch klar! Wieso “Eierkuchen”? Ganz einfach: “Friede, Freude... Eierkuchen” oder so ähnlich die damaligen Parolen zum... Tag der Republik, deren Wappen in der Mitte auch diese gewisse Ähnlichkeit zu dieser Speise hatte, stimmt`s?

01 0509 in Büchen, am 02.01.1976

Die inzwischen schon lange historischen Anschriften der noch viele Jahre länger und dann im neuen Jahrtausend wieder bekannten 01 0509, fotografiert am 02.01.1976 im Bahnhof Büchen.

01 0509 erhält Wasser in Büchen, am 16.04.1976

Damaligen Gerüchten zufolge wurde diese technische Einrichtung hier als “Hebel” benutzt, um die dampfverbotene Direktion Hamburg auch wirklich effektiv dampfrein zu halten: Der wurde kurzerhand einfach abgetrennt und umgelegt hiernach. Beseitigen dieses Wasserkrans machte die trotz westlichem Verbots immer mal wieder passierte Fahrt mit Dampfloks von der Reichsbahn nach Büchen endgültig unmöglich. Vorschrift ist Vorschrift - egal ob sinnvoll oder nicht und egal, ob man sie sich selbst gemacht hat... .
01 0509 erhält den erforderlichen “Betriebshilfsstoff” aus dem Kran, nachdem sie den Zusatzschnellzug aus Berlin hierher gebracht hatte, etwa um 11:00h am 16.04.1976.

01 0509 Tv Lz ->Wittenberg, Ausfahrt Büchen, 16.04.1976

01 0509 Tv leider nur Lz zurück nach Wittenberge oder zumindest bis Hagenow (?), Abfahrt in Büchen, mittags am 16.04.1976.

01 0509 am Wasserkran in Büchen, am 19.04.1976

01 0509 In Büchen war auch einige Tage später wieder das Auffüllen der Wasservorräte am wahrscheinlich letzten funktionstüchtigen Wasserkran der BD Hamburg notwendig, 19.04.1976.

Nachdem - trotz Dampflokverbot - die DR es gewagt hatte, bis Mitte 1976 wiederholt und immer noch manchmal mit Dampfloks hierher über die Grenze zu kommen, wurde der Wasserkran “platt gemacht”. Die Loks waren auf dieses Wasser angewiesen, dann war endgültig Schluss, leider. Jetzt hatte die Direktion Hamburg doch noch ihr Ziel erreicht, vorerst... zum Glück nur bis 1988, dem Ende vom "Verbot".

01 1511 mit D 370 Pannonia in Dresden-Neustadt, am 16.07.1976

Bis zum September 1977 noch im hochwertigen Schnellzugdienst zwischen Berlin und Dresden: Die Kohle-01.5:
Am 16.07.1976 übernahm 01 1511 den berühmten D 370 “Pannonia” von Dresden nach Berlin, hier im Bahnhof Dresden-Neustadt zu sehen, wie der Zug einrollt.

01 1512 mit D 370 bei Gröbern, am 04.10.1976

01 1514 mit D 370 “Pannonia” Richtung Berlin bei Gröbern, um 14:35h am 04.10.1976.

01 1518 D 671 nach Dresden südlich Großenhain, 10.10.1976

01 1518 vor D 671 nach Dresden hinter Großenhain, um 9:25h, am 10.10.1976.
Auch hier geht es leicht bergauf. Genau auf diesem Streckenabschnitt entstand viele Jahre später (1992) anläßlich einer “Plandampf”-Fahrt eine phantastische Mitfahr-Tonaufnahme vor Schnellzug mit der Lok 03 001. Diese Szene ist auf der entsprechenden Sound-Seite der Baureihe 03 zu hören.

01 1514 D 371 bei Böhla, 22.03.1977

01 1514 D 371 Richtung Dresden, südlich von Böhla, am 22.03.1977.

01 1514 D 370 nach Berlin, hinter Weinböhla bei Oberau, am 23.03.1977

01 1514 D 370 Pannonia Richtung Berlin, am Einschnitt zwischen Weinböhla und Oberau, um 13:58h, am 23.03.1977.

01 518 in Angermünde, am 07.06.1979

Und einen Tag später, am 07.06.1979, konnte man dann die kohlegefeuerte 01 1518  im hochwertigeren Dienst (der Ansicht der Wagen nach vermutlich wieder der Szczeciner Eilzug) in Angermünde sehen... und hören.  (orig. Foto: Karl S.)

01 0505 in Radebeul Ost, am 19.08.1978

Zur traditionellen Fahrzeugausstellung in Radebeul Ost bei Dresden kam im August 1978 auch die ehemals Wittenberger, danach aber nun Saalfelder
01 0505 auch nach Dresden vorbei, fotografiert am 19.08.1978.
Wahrscheinlich hatte die Auswahl dieser Lokomotive für die anläßlich des “MOROP-Kongresses” stattgefundene Ausstellung irgendetwas mit dem H0-Modell der Firma Piko zu tun? Bei mir hat sie jedenfalls - als Modell natürlich - in der Vitrine einen Ehrenplatz, während man schließlich mit genau dieser Lok, wenige Kilometer vor der Haustür (fast) täglich zu sehen, sozusagen aufgewachsen war.