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Dampf--freaks

Baureihe 89.3 (der ehem. württ. T3)

Fotos und Soundaufnahmen der Baureihe 89_3 (ehemalige württembergische T3)

Seite 1: Fotos

Die (leider bisher nur erst mal ganz wenigen) Tonaufnahmen der württembergischen T3 sind auf der 2. Seite zu hören. Und zwar von Lok 89 363 alias 930 als Museumslok im Besitz der GES.

Die einzige Lokomotive dieser Bauart, die noch oder besser wieder im neuen Jahrtausend betriebsfähig zu erleben ist oder war, ist das Prestige-Objekt der GES (Gesellschaft für Eisenbahn geschichte, Stuttgart), eine echte alte Württembergerin. Etwas weiter unten dann die Geschichte genau dieser Lokomotive.

Aber wie auf den dampfsound.de-Seiten üblich ist hier zu Beginn erst mal Platz für dieses:


Kurzbeschreibung aus:
H.Obermayer, “Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven”. Bekanntlich entstand diese Franckh-Buchreihe ja 1968, deshalb sind auch einige Angaben zum Einsatz der Lokomotiven natürlich schon ewig lange nicht mehr aktuell und nur historische Informationen.

Beschreibung der württembergischen T3 - Teil 1 Lok 930 der GES am 17.07.2016 in Dettenhausen (bei Böblingen)
Diese hier ist aber aus der späteren Bauserie mit langen Wasserkästen: Lok 930 der GES (ex 89 363 der DRB) am 17.07.2016 in Dettenhausen (bei Böblingen).
Beschreibung der württembergischen T3 - Teil 2

Hier nun die kurze Beschreibung der Geschichte der Lok 930, die bis etwa 1930 noch bei der Reichsbahn unter der Betriebsnummer 89 363 fuhr. Wer an ausführlicheren Angaben zur Geschichte dieser Lokomotive interessiert ist, wird auf der Homepage der GES fündig: www.ges-ev.de/Sammlung/lokt3. Der nun folgende, kürzere Text ist von der Webseite der "Schwäbischen Alb Bahn" entnommen, wo sie nun seit mehreren Jahren regelmäßig auch in richtig schön optisch passenden Umfeld auf der Alb vor Sonderzügen eingesetzt wurde:

"Ein eisenbahnhistorisches Kleinod ist die einzige betriebsfähige Streckenlokomotive der ehemaligen Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn (K.W.St.E.): Die kleine Dampflok wurde 1905 bei der Maschinenbaugesellschaft Heilbronn für die Staatsbahn gebaut und war für den leichten Streckendienst auf Nebenbahnen und das Rangiergeschäft auf großen Bahnhöfen im Königreich konstruiert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie an das Gaswerk der Stadt Stuttgart in Gaisburg verkauft und überlebte dort bis Mitte der 70er Jahre. Dann wurde es still um die fleißige Württembergerin. Im Freien stand sie fortan über 20 Jahre, bis die Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen e.V. in Stuttgart (GES) beschloss, die Lok betriebsfähig aufzuarbeiten. Mit dem Tod des damaligen Projektleiters geriet das Vorhaben Mitte der 1990iger Jahre ins Stocken und gelang erst fast weitere 20 Jahre später in mühevoller Kleinarbeit. Denkmalamt und Denkmalstiftung unterstützten die GES bei der Finanzierung, viele private Spenden ermöglichten den Fortgang der Arbeiten.
Im Sommer 2013 war es so weit:
Die T3 konnte in ihrem 108. Jahr wieder ihre ersten Meter unter Dampf zurücklegen. Mit Beginn ihres „Zweiten Lebens” als Museumslokomotive wird die unter Denkmalschutz stehende Lok auf der ebenfalls denkmalgeschützten Schwäbischen Alb-Bahn in einem historisch überaus passenden Umfeld zu erleben sein. Denn auch die Alb-Bahn wurde von der K.W.St.E. erbaut und bietet bis heute typisch württembergisches Eisenbahnflair. In Zusammenarbeit mit der SAB hat die GES ein Einsatzkonzept für mehrere Jahre erarbeitet, das neben Einsätzen im Großraum Stuttgart die Unterbringung der Lok im schützenden Lokschuppen in Münsingen vorsieht."