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Baureihe 65.10 (ehem. Deutsche Reichsbahn)

Fotos und Soundaufnahmen der Baureihe 65.10 (der DR)

Seite 1: Fotos Teil 1

Der Sound der Lokomotiven Baureihe 65.10 ist auf der 2.Seite unten in der Tabelle zu hören.

Analog zur Baureihe 65 der Deutschen Bundesbahn, von der es ja nur wenige (18 Stück) und auch nicht sehr lange (von 1951 bis 1971) gab, entstand für die Reichsbahn eine Neubau-Lokbaureihe mit analoger Achsfolge und ähnlichen Abmessungen. Diese wurde wesentlich erfolgreicher (88 Lokomotiven ab 1954 gebaut). Der Einsatz dieser Baureihe endete erst etwa 1979, das heißt, eigentlich nie ganz richtig. Denn einige Loks überlebten als offizielle “Heizlokokomotiven” und inoffizielle, betriebsfähige Museumsexemplaren. Die vielfotografierte und nach der Wende längere Zeit einsatzfähige 65 1049 (Arnstadt) wurde auch noch vorher als offizielle “Traditionslok” bekannt.
Zur Technik und Geschichte der Baureihe empfehle ich wieder die “einschlägige Literatur” (wie es so schön heißt, aber "prügeln" (=einschlagen?) soll man sich mit den Büchern natürlich nicht, sondern mal lesen...;-).

Zunächst aber wieder erst mal das hier:

Kurzbeschreibung Baureihe 65.10

Kurzbeschreibung aus:
H.Obermayer, “Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven”.
Bekanntlich entstand diese Franckh-Buchreihe ja 1968, deshalb sind auch einige Angaben zum Einsatz der Lokomotiven natürlich schon ewig lange nicht mehr aktuell und nur historische Informationen.
Bei genauem Durchlesen der Kurzbeschreibung und beim Anschauen vieler Fotos... sträuben sich natürlich bei Soundfans die Haare: "...Im jahre 1967 wurden alle Lomotoiven für den Einbau der flachen Giesl-Schronsteine vorgesehen..." Akustische Horrorvorstellung! ;-). Das... erfolgte dann auch weitestgehend. Laut einigen Lokführern, die diese Baureihe gut kannten, war das auch notwendig, der Kessel machte mit dem normalen Blasrohr zu wenig Dampf. Aber dennoch: Das Vorhaben wurde nicht ganz vollständig umgesetzt, wenige Loks behielten den runden Schornstein. Und zu unserem Glück hatten wir ausgiebige Gelegenheiten, die Museumslok 65 1049 später wieder mit normalem Rundschornstein ausgerüstet aufnehmen zu können. Das nur als Erklärung, dass die (wenigen...) Szenen der 65.10 aus Planzeiten (in der Soundtabelle nächste Seite) nun tatsächlich den hässlichen Giesl-Sound machen.